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jung&weise

Kooperation der Generationen

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Kinder und Jugend­li­che inter­es­sie­ren sich für zukunfts­wei­sende und damit einher­ge­hend auch für heraus­for­dernde Themen unse­rer Zeit. Spätes­tens mit den Frei­tags­de­mos der Schüler*innen, hat die Erwach­se­nen­welt davon Kennt­nis genom­men. Die Proteste stehen auch im Zusam­men­hang mit demo­gra­phi­schen Verän­de­run­gen: Unsere Demo­kra­tie schenkt den Anlie­gen ihrer jüngs­ten Teilhaber*innen zu wenig Gehör. Die Genera­tion der Entscheidungsträger*innen hat kaum Kontakt mit jungen Menschen. Gerade jene werden nicht aktiv einbe­zo­gen, die indi­vi­du­ell wie kollek­tiv am längs­ten die Folgen gegen­wär­ti­ger Entschei­dun­gen ertra­gen werden müssen. Eine Frage, die uns schon lange beschäf­tigt: Wie lässt sich die Verstän­di­gungs­ba­sis zwischen den Genera­tio­nen verbes­sern? Wie gelingt es jungen Menschen ihre Anlie­gen besser durch­set­zen? 

Schon seit über zehn Jahren erhal­ten 9- bis 14- Jährige über das Betei­li­gungs­pro­gramm von Welt der Kinder Einbli­cke in ihre Rechte, in Entschei­dungs­pro­zesse und in die Spiel­re­geln der Erwach­se­nen­welt. Dadurch können sie ihre Lebens­be­din­gun­gen selbst mitge­stal­ten, Grund­la­gen dafür bilden Kinder­rechts­se­mi­nare und das World Peace Game.

Mehr als 10.000 Kinder waren bisher aktiv, im World Peace Game haben etwa 500 junge Leute Lösun­gen für große Krisen der Gegen­wart erar­bei­tet. Viele enga­gie­ren sich in Initia­tiv­grup­pen weiter: Sie iden­ti­fi­zie­ren Hand­lungs­fel­der, defi­nie­ren vordring­li­che Themen und suchen Lö- sungen in der realen Welt. Eigene Initia­ti­ven werden geprüft und weiter­ent­wi­ckelt, in einem weite­ren Schritt wird im jung&weise Dialog gemein­sam Lobby gebil­det. Auf die Frage Was wissen wir? soll folgen können: Und so setzen wir es um!

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Grundlagen schaffen – die Welt begreifen

Wir laden junge Menschen ein, vertiefte Einblick zu gewin­nen und Lösun­gen zu initi­ie­ren, Grund­kräfte und Spiel­re­geln kennen zu lernen, Hand­lungs­mus­ter zu erfas­sen, zu verste­hen und im Spiel Lösun­gen zu finden. Drei Fragen aus John Hunter’s World Peace Game beglei­ten uns: Macht unser Handeln Sinn? Können wir mit den Folgen leben? Können wir es uns leis­ten?

Lösungen suchen

Auf die Entwick­lung von guten Lösun­gen im Spiel erfolgt der Trans­fer in die rich­tige Welt: Welche Lösungs­an­sätze hält die Umge­bung bereit? Junge Leute iden­ti­fi­zie­ren bestehen­den Initia­ti­ven, Orga­ni­sa­tio­nen und Betriebe in ihrer Umge­bung und gehen in den Austausch dazu. Darüber hinaus entwi­ckeln sie eigene Ideen: Wie können wir in ein neues Gleich­ge­wicht finden – zwischen sozia­len Grup­pen, Genera­tio­nen, Mensch und Mitwelt?

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Lösungen entwickeln und erproben — Initiativ für ein neues Gleichgewicht

Junge Leute bilden Initia­tiv­teams und erpro­ben im Austausch mit ande­ren Genera­tio­nen neue Lösun­gen für unser Alltags­han­deln. Sie laden ein, mitzu­ma­chen, dazu zu lernen und Lösun­gen weiter­zu­tra­gen, sodass sinn­volle Alter­na­ti­ven für das Gemein­wohl entste­hen können.

Lösungen prüfen

Mit Hilfe von Expert*innen entwi­ckeln die jungen Leute ihre Themen weiter und prüfen ihre Ideen: Auf welchen Grund­an­nah­men bauen diese auf? Macht dieses Handeln Sinn? Sind die Folgen güns­tig? Können wir sie uns leis­ten?

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Sich vernetzen — Bühne bauen

Zum Austausch der Genera­tio­nen laden wir in jung&weise-Konferenzen und jung&weise-Dialogen ein. Die jungen Menschen entwi­ckeln und beglei­ten zudem eigene Begeg­nungs­for­mate, zum Beispiel das Zero Waste Pick­nick und jung&weise on tour.

Lösungen kommunizieren

Zum Austausch der Genera­tio­nen laden wir in jung&weise-Konferenzen und jung&weise-Dialogen ein. Die jungen Menschen entwi­ckeln und beglei­ten zudem eigene Begeg­nungs­for­mate, zum Beispiel das Zero Waste Pick­nick und jung&weise on tour.

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Hier gehts zum Blog

Mit Netzwerkpartner*innen entwi­ckeln junge Leute Wege, um ihr Enga­ge­ment und ihre Erkennt­nisse zu vermit­teln. Entstan­den ist u.a. der jung&weise-Blog: Eine Möglich­keit, Stim­men von jungen Leuten hörbar zu machen und in Dialog und Debatte mit Erwach­se­nen Themen zu entwi­ckeln.

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»Ich habe erfahren, dass es verschiedene Meinungen gibt und dass man ein Thema von mehreren Seiten betrachten muss. Es gibt nicht nur eine Wahrheit! Damit eine Gemeinde allen gefällt, ist es demokratischer, wenn Kinder und Jugendliche mitreden dürfen. Ich möchte einerseits junge Leute inspirieren und anregen auch etwas zu tun und dass die Erwachsenen mitbekommen, dass junge Leute gute Ideen haben, sich engagieren und nicht nur Medien konsumieren.«

Norea Nenning, 15 Jahre