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Das Netzwerk Welt der Kinder erprobt neue Wege im Generationenmiteinander

Unsere Zeit fordert Menschen aller Lebens­al­ter heraus, neue Formen des Zusam­men­le­bens zu entwi­ckeln. Um Gesell­schaft konstruk­tiv zu gestal­ten, ist es erfor­der­lich, Zugänge zur Refle­xi­ons- und Gestal­tungs­kraft vieler Menschen und Alters­grup­pen zu schaf­fen. Kinder­rechte bilden die Basis für die Weiter­ent­wick­lung des Generationenvertrages.

Zu Gesprä­chen auf Augen­höhe mit der jungen Gene­ra­tion trägt das Netz­werk Welt der Kinder seit vielen Jahren bei. “Unsere Zukunft wird sich an funk­tio­nie­ren­den Netz­wer­ken entschei­den, die im Alltag gelebt werden. Vorarl­berg erweist sich einmal mehr als inno­va­ti­ver Vorrei­ter. Zivile Initia­ti­ven, Regie­rung und NGOs setzen hier auf Koope­ra­tion: Viele mitein­an­der können mehr!”, so die Orga­ni­sa­to­ren des Netz­werks, Gerhard König und Carmen Feucht­ner. Auf ihre Einla­dung tauschen sich junge Menschen, Wissen­schaf­te­rIn­nen verschie­de­ner Diszi­pli­nen und Fach­kräfte aus Bildungs‑, Gesund­heits- und Sozi­al­ein­rich­tun­gen mitein­an­der aus. Part­ner im Netz­werk Welt der Kinder sind aks gesund­heit GmbH, Cari­tas, Insti­tut für Sozi­al­dienste, Pro Mente, SOS-Kinder­dorf, Stif­tung Jupi­dent und das Vorarl­ber­ger Kinderdorf.

Beim 7. inter­na­tio­na­len “Sympo­sium Kind­heit, Jugend & Gesell­schaft 2014” dach­ten 400 Menschen an 4 Tagen über neue Regeln im Zusam­men­spiel der Gene­ra­tio­nen nach. Kinder, Jugend­li­che und Erwach­sene wirk­ten mit, Menschen aus Bildungs‑, Gesund­heits- und Sozi­al­ein­rich­tun­gen, Vertre­te­rIn­nen verschie­de­ner Wissens­dis­zi­pli­nen und Entschei­dungs­trä­ger aus Poli­tik und Verwal­tung. In Groß­grup­pen­pro­zes­sen wurden gemein­same Aussa­gen erar­bei­tet: Vorträge von exzel­len­ten Forsche­rin­nen sind filmisch zugäng­lich. Kinder geben Einblick in ihre Lebens­um­stände, ein Mani­fest fasst die Schluss­fol­ge­run­gen der Mitwir­ken­den zusam­men. Das Netz­werk Welt der Kinder will einen konti­nu­ier­li­chen Prozess der Meinungs- und Willens­bil­dung beför­dern, der Medien, Gesetz­ge­bung und gesell­schaft­li­cher Praxis Zugang zu besten Forschungs­er­kennt­nis­sen und zu Erfah­run­gen aus dem Lebens­all­tag von jungen Menschen verschafft.

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Aussagen im Überblick

- Bindungs­si­cher­heit und Bildung: Die Stär­kung von Bindung in der Fami­lie in ihren viel­fäl­ti­gen Formen ist gegen­über der Insti­tu­tio­na­li­sie­rung von Kind­heit gleich­ran­gig — dieses durch­gän­gig formu­lierte Anlie­gen bezieht sich auf das Erfor­der­nis, emotio­na­les und sozia­les Lernen gleich­be­deu­tend mit dem kogni­ti­ven Wissens­er­werb zu setzen.

- Grund­ver­sor­gung, sozia­len Support und Befä­hi­gung insbe­son­dere für Fami­lien mit jungen Kindern sichern: Gute Start­be­din­gun­gen für alle Kinder sind die beste Inves­ti­tion für sozia­len Frie­den und eine ausge­wo­gen funk­tio­nie­rende Gesellschaft.

-Kinder sind vor allen Formen von Gewalt­an­wen­dung zu schüt­zen. Neben dem Schutz vor körper­li­cher, sexu­el­ler, emotio­na­ler und sozia­ler Gewalt sind Kinder auch vor Formen der Depri­va­tion, Vernach­läs­si­gung und Armut zu schüt­zen. Die Bemü­hun­gen um Aufklä­rung über die desas­trö­sen Wirkun­gen von Gewalt an Kindern und Jugend­li­chen müssen deut­lich inten­si­viert werden.

- Attrak­tive, kosten­freie Begeg­nungs­räume als Gleich­ge­wichte zu virtu­el­len Welten: Menschen aller Gene­ra­tio­nen, insbe­son­dere Kinder und Jugend­li­che benö­ti­gen Zugang zu attrak­ti­ven Frei­räu­men, in denen Alltags­be­geg­nung und konkre­ter Austausch mit Peers möglich sind.

- Teil­habe der Anspruchs­grup­pen an der Weiter­ent­wick­lung von Diens­ten: Um eine zeit­ge­mäße Ausge­stal­tung der Berei­che Bildung, Gesund­heit und Sozia­les zu errei­chen, sollen die verschie­de­nen Anspruchs­grup­pen die Weiter­ent­wick­lung der Ange­bote in Einrich­tun­gen, Diens­ten und im Gemein­we­sen direkt mitge­stal­ten können.

- Gesprächs­räume zwischen den Gene­ra­tio­nen öffnen: Nur über Verstän­di­gung gelingt es, Soli­da­ri­tät zwischen den Gene­ra­tio­nen zu ermög­li­chen und zu vertie­fen. Zuhö­ren auf Augen­höhe verlangt akti­ves Lernen und Qualifizierung.

- Mehr­fa­che Exper­tIn­nen­schaft — Fach­wis­sen in den Aufbau von Netz­wer­ken einbrin­gen: Das Fach­wis­sen von Exper­tIn­nen in Orga­ni­sa­tio­nen ist uner­läss­lich, es soll in die prozess­ori­en­tierte Weiter­ent­wick­lung von koope­ra­ti­ven Gesamt­ge­fü­gen einge­bracht werden.

- Stär­kung einer koope­ra­ti­ven Vertrau­ens­kul­tur: Um koope­ra­tive Regel­werke zu erar­bei­ten, bedarf es des regel­mä­ßi­gen, diffe­ren­zier­ten Austau­sches. Eine Basis dafür schaf­fen gesi­cherte Daten und Regel­werke, wie Entschei­dun­gen im Mitein­an­der der Gene­ra­tio­nen getrof­fen werden sollen. Wir brau­chen Verstän­di­gung dazu, wie wir den gegen­wär­tig erleb­ten und gemein­sam geteil­ten histo­ri­schen Moment gestalten.

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