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Kindheit, Jugend und Gesellschaft VIII

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27. – 30. April 2016
Fest­spiel­haus Bregenz (A)

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Im „Netz­werk Welt der Kinder“ bemü­hen wir uns konstant um ein spezi­fi­sches Anlie­gen: Der Fokus gilt dem Zusam­men­le­ben mit unse­ren jüngs­ten Mitbür­ge­rIn­nen. Wir wollen beitra­gen, ange­sichts der kompli­zier­ten Heraus­for­de­run­gen unse­rer Zeit Mut zu fassen und – gerüs­tet mit Wissen und Empa­thie – unsere sozia­len Prak­ti­ken im Genera­tio­nen­ge­füge neu zu gestal­ten.

Das ist keine einfa­che Aufgabe. Sie bedarf der Orte des Austau­sches und der Verstän­di­gung, auch des Erpro­bens und Übens. Unsere Veran­stal­tung soll eine solche Gele­gen­heit schaf­fen. Das vorlie­gende Programm wurde in Gesprä­chen mit einer Viel­zahl von Menschen vorbe­rei­tet: mit jungen Menschen, Kindern und Jugend­li­chen, mit Kolle­gIn­nen aus koope­rie­ren­den Einrich­tun­gen, aus Bildungs- und Gesund­heits­in­sti­tu­tio­nen, Verwal­tung und Admi­nis­tra­tion und mit Exper­tIn­nen aus unter­schied­li­chen Wissens­ge­bie­ten. Gemein­sam bemü­hen wir uns, die Kräfte ins Bewusst­sein zu heben, die auf unser Mitein­an­der einwir­ken und wir laden Sie ein, sich an diesem Gespräch zu betei­li­gen: In Kennt­nis der Wirk­kräfte mit uns güns­tige Formen des genera­tio­na­len Ordnens zu entwi­ckeln.

Wie orga­ni­sie­ren sich Menschen in verschie­de­nen Lebens­al­tern?
Wie lassen sich soziale Prak­ti­ken gestal­ten, die die unter­schied­li­chen Inter­es­sen der Genera­tio­nen ausglei­chen? Wie verbes­sern wir die Verstän­di­gung zwischen verschie­de­nen Berufs­grup­pen und Menschen verschie­de­ner Herkunft? Wir fragen nach Einfluss­grö­ßen, die in ihren Wech­sel­wir­kun­gen auf die Sozia­li­sa­tion unse­rer Kinder und Jugend­li­chen einwir­ken und ihre Lebens­chan­cen prägen:

Gesell­schaft­li­che Teil­habe und Voraus­set­zun­gen für Koope­ra­tion zwischen den Genera­tio­nen und Profes­sio­nen; Wirkun­gen von Armut, ökono­mi­scher Ungleich­heit, Flucht und Migra­tion; Stress, psychi­sche Gesund­heit und die Folgen psychi­scher Erkran­kung; Bedeu­tung und Wirkung virtu­el­ler Welten und der social media; neue Auto­ri­tät und Werte­sys­teme in Eltern­schaft und Bildung; Frie­dens­ar­beit und sozial- räum­lich orien­tierte Präven­tion.

Forsche­rIn­nen und Prak­ti­ke­rIn­nen aus verschie­de­nen Diszi­pli­nen tragen bei: Menschen, denen es mit ihrer Forschung und Praxis gelingt, unsere Grund­an­nah­men für ein neues Verständ­nis zu öffnen und damit eine Weiter­ent­wick­lung des gesell­schaft­li­chen und genera­tio­na­len Ordnens zu ermög­li­chen. Unser Ziel ist es, aktu­elle wissen­schaft­li­che Forschung für die Praxis aufzu­schlie­ßen und Refle­xio­nen aus der Praxis an die Wissen­schaft heran­zu­tra­gen und den Weg für Koope­ra­tio­nen zu öffnen.

In einer sorg­fäl­tig gestal­te­ten Atmo­sphäre beim Sympo­sium, in vertie­fen­den Ateliers. Und in einem Groß­grup­pen­pro­zess, der alle Teil­neh­me­rIn­nen des Sympo­si­ums in die Gestal­tung von gesell­schafts- poli­ti­schen Aussa­gen einbin­det.

Im Namen des „Netz­wer­kes Welt der Kinder“: Chris­toph Hack­spiel, Anneli Krem­mel-Bohle (Vorarl­ber­ger Kinder­dorf) / Wolf­gang Katsch, Chris­tian Posch, (SOS-Kinder­dorf Öster­reich & Inter­na­tio­nal) / Stefan Allgäuer, Karin Moratti (ifs) / Peter Klin­ger, Michael Natter, Jona­than Jancsary (Cari­tas) / Georg Posch, Andreas Hemets­ber­ger (aks gesund- heit Gmbh) / Wolf­ram Metz­ger, Thomas Summer (pro mente Vorarl- berg Gmbh) / Manfred Ganahl, Martin Fella­cher (Stif­tung Jupi­dent)

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»Aus der menschlichen Wandlungsfähigkeit folgt, dass wir nicht herausfinden können, was es heißt, Mensch zu sein, indem wir nur betrachten, wie wir im Augenblick sind. Stattdessen müssen wir den Blick nach vorn richten, in (…) Räume menschlicher Möglichkeiten. Die Forscher, die wir am fernen Horizont erkennen, sehen ziemlich genau wie unsere Kinder aus.«

Alison Gopnik, Entwicklungspsychologin (zitiert aus „Kleine Philosophen“, 2010)