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Symposiumszyklus 2014 – 2021

Seit zwei Jahr­zehn­ten dürfen wir Sie einla­den, mit uns mehrere Tage kost­bare Zeit zu teilen und einen Konvoi (H. Petzold) zu bilden, im Versuch, als große Gruppe von Menschen mitein­an­der zu lernen.

Das Programm entsteht zunächst im umfas­sen­den Austausch mit jungen Leuten und mit Erwach­se­nen, die ihren Alltag beglei­ten. Der Austausch mit Vertre­tern der Führungs­ebene unse­rer Part­ner­ein­rich­tun­gen, von Gemein­den, natio­na­len und trans­na­tio­na­len Netz­wer­ken erschließt die gesamt­ge­sell­schaft­li­che Dimen­sion bis hin zur ‚gloca­len’ Perspek­tive. „Kind­heit, Jugend & Gesell­schaft“ ist nicht im natio­na­len Rahmen zu behan­deln, es muss unter­schied­li­che Reich­wei­ten von Gesell­schaf­ten einbe­zie­hen.

Wir iden­ti­fi­zie­ren gemein­sam die größ­ten Heraus­for­de­run­gen und laden Sprecher*innen ein, um die Entwick­lung von Lösun­gen aus verschie­de­nen Wissens­ge­bie­ten und Praxis­fel­dern zu orien­tie­ren und zu infor­mie­ren. Sie teilen mit uns den jewei­li­gen Wissens­stand ihrer Diszi­plin: Welche Einsich­ten konn­ten sie zu Wirk­fak­to­ren gewin­nen, die unsere Alltags­hand­lun­gen steu­ern? Was gilt es zu berück­sich­ti­gen, um Lebens­um­stände von jungen Menschen heute güns­tig zu beein­flus­sen? Welche Verän­de­run­gen sind zu erwar­ten und was bedeu­tet das für unsere Alltags­pra­xis?

Im Austausch mit Forscher*innen, mit Vertreter*innen der Praxis und mit den jungen Menschen selbst werden beim Sympo­sium Grund­an­nah­men hinter­fragt, über­dacht und neu austa­riert: Die Einsich­ten des eige­nen Fachs gewin­nen durch die kriti­sche Refle­xion einer weite­ren Perspek­tive an Klar­heit. So kann das Handeln im konkre­ten Alltag neu ausge­rich­tet werden. Wenn wir den Weg, den wir gemein­sam gehen, auch nur um wenige Grade anders ausrich­ten, so gelan­gen wir am Ende des Tages an einen ande­ren Ort.

Wir laden ein, das sprich­wört­li­che Dorf abzu­bil­den, geben der Meta­pher jedoch eine neue Bedeu­tung: Es ist das eine, zu postu­lie­ren, das Kind brau­che für ein gesun­des Aufwach­sen ein ganzes Dorf. Es hilft weiter, anzu­er­ken­nen: Das globale Dorf bedarf für seine Gesund­heit der Perspek­tive, der Einsich­ten und Präsenz seiner Kinder. Es liegt an uns Erwach­se­nen, ihre Beiträge ernst zu nehmen und in der Ausge­stal­tung dieser Welt zu berück­sich­ti­gen.

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Filmbeiträge Netzwerk Welt der Kinder

Beiträge aus den Sympo­sien und der Kinder- und Jugend­be­tei­li­gung werden auf der Youtube-Platt­form des Netz­werks Welt der Kinder als open source zugäng­lich gemacht.