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Kindheit und Gesellschaft I

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25. – 27. Okto­ber 2007
Fest­spiel­haus Bregenz (A)

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Das Glück, mit Kindern zu leben, beruht darauf, Glück zu schen­ken. Vertrauen ist erfor­der­lich. Mut. Verbind­lich­keit. Soli­da­ri­tät. Und Zuver­sicht – vor allem Zuver­sicht. Die begrün­dete Hoff­nung, gemein­sam für und mit unse­ren Kindern eine Welt gestal­ten zu können, die ein gutes Aufwach­sen und Leben ermög­licht: Eine Welt der Kinder.

Diese Welt ist geprägt von Bezie­hun­gen, die auf tiefer gegen­sei­ti­ger Aner­ken­nung beru­hen. Sie gibt Begeg­nun­gen Zeit. Sie gewährt ihren Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­nern eine ausrei­chend gesi­cherte Exis­tenz in scho­nen­dem Umgang mit den Ressour­cen der Natur. Menschen in Fami­lien, Insti­tu­tio­nen und Gesell­schaf­ten wirken zusam­men und unter­stüt­zen sich gegen­sei­tig. Sie geben die Einsich­ten ihres Lebens, ihrer Bezie­hun­gen und ihrer Arbeit weiter an künf­tige Genera­tio­nen. Kinder wach­sen auf in einer Atmo­sphäre der Wert­schät­zung, im Reich­tum der Kultu­ren und der Freude an der Viel­falt mensch­li­cher Exis­tenz. Utopie? Reali­sier­bare Wirk­lich­keit?

Die Lebens­um­stände von vielen, allzu vielen Kindern sind heute geprägt von tiefem Leid, verur­sacht durch Verlet­zung, Vernach­läs­si­gung, Armut und ökolo­gi­sche Belas­tun­gen. Erst­mals wach­sen Genera­tio­nen heran, deren Lebens­er­war­tung und – quali­tät vermut­lich unter jener ihrer Eltern liegen wird.

Die Mitwir­ken­den am Sympo­sium wissen, dass wir diese Reali­tät in den Blick nehmen müssen. Und wir handeln im Bewußt­sein, in der Hoff­nung, dass Verän­de­rung möglich ist – wenn sie begrün­det wird, eine gemein­same, von ausrei­chend vielen Akteu­ren geteilte Vorstel­lung entwi­ckelt wird.

Das Sympo­sium soll ein Ort sein, an dem dieses gemein­same Bild entwi­ckelt werden kann. In einem drei­jäh­ri­gen Prozess wollen wir ermög­li­chen, dass die Anlie­gen der Kinder in allen gesell­schaft­li­chen und kultu­rel­len Prozes­sen und in ökono­mi­schen Berei­chen wahr­ge­nom­men, ernst genom­men werden. Kinder aner­kannt werden als Menschen statt als Mensch­wer­dende. Wir laden Sie ein, in Vorarl­berg, einer über­schau­ba­ren Region, zusam­men zu kommen um einen großen Bogen zu span­nen: Über Kultu­ren, Diszi­pli­nen und Genera­tio­nen hinweg zu Erfah­rung, Wissen und guter Praxis auszu­tau­schen.

Welt der Kinder – im Namen der Part­ner zum Sympo­sium Vorarl­ber­ger Kinder­dorf, SOS-Kinder­dorf, Insti­tut für Sozial- dienste, Cari­tas, Arbeits­kreis für Vorsorge- und Sozi­al­me­di­zin und Land Vorarl­berg.

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»Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.«

Molière